GEMA-freie Party im GOTEC am Freitag, 26.10.

GEMA-freie Party im GOTEC
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Freitag, 26.10. ab 23 Uhr, Eintritt 5,- EUR.

Wie ihr ja auch alle mitbekommen habt, wird von der GEMA für nächstes Jahr eine  sogenannte Tarifreform geplant. Durch diese – von der GEMA selbst als faire „Tarifanpassung“ titulierte – Erhöhung der GEMA-Tarife, werden sich die zum Beispiel für Clubs und Diskotheken abzuführenden GEMA-Beiträge um bis zu 1400% erhöhen. Geplant ist, ab 2013 nur noch 2 grundlegende Tarife anzubieten, die fälligen Abgaben aber durch einen individuellen Schlüssel zu errechnen, der sich aus der Größe des Clubs,
die Höhe der Eintrittspreise und der Dauer der Veranstaltung errechnet. Dieser Schlüssel ist aber so berechnet, dass abgesehen von kleinen Veranstaltungen mit geringen Eintrittspreisen, die Abgaben für übliche Veranstaltungsgrößen von Clubs und Diskotheken deutlich steigen werden. Die Folge dessen, wäre ein Sterben von kleinen und großen Clubs und damit ein Verlust kultureller Vielfalt! [*1]

Um die Öffentlichkeit auf diesen Missstand aufmerksam zu machen, organisiert der in Karlsruhe ansässige Club Gotec+ mit der Piratenpartei Karlsruhe-Stadt am Freitag den 26.10. eine Protestparty in Form einer Tanzveranstaltung um gemeinsam gegen die geplanten Tariferhöhungen der GEMA zu protestieren. Dieses Event soll Alternativen aufzeigen, Alternativen zu GEMA-belasteter Musik. Die resident DJs des Gotec
spielen einen ganzen Abend extra für uns lizensierte Creative Commons Musik! Es geht auch ohne GEMA ! Eine Party-Nacht mit ausschließlich GEMA-freier Musik, DJs und Spaß.

Um eine möglichst große Reichweite zu erreichen, bitten wir euch, diese Nachricht weiterzuleiten, darüber zu bloggen, die Facebook-veranstaltung [*2] zu sharen, sonst so weit und laut wie möglich die Message weiter zu tragen und natürlich auch einfach vorbeizukommen und mitzufeiern! Bitte teilt diesen Link mit euren Freunden und sorgt mit uns dafür, dass die Party ein Erfolg wird: https://www.facebook.com/events/399237550147082/

Es geht darum, zu zeigen dass es Alternativen zum Tarifmodell der GEMA
gibt, dass diese Alternativen erfolgreich sein können und dass dies
dadurch auch in den Medien aufgegriffen wird!

Wir Karlsruher Piraten hoffen, euch am Freitag im Gotec+ zu treffen!

Gotec Club +
Gablonzer Str. 11
76185 Karlsruhe
http://www.gotec-club.de/
http://www.facebook.com/GotecClub

[1] Weitere Informationen hierzu unter http://www.tarifabzocke.de/
[2] https://www.facebook.com/events/399237550147082/

Abschaffung der 24-Stunden-Karte

Pressemitteilung der Piratenpartei, Landesverband Baden-Württemberg:

Die Piratenpartei Karlsruhe-Stadt und Umland setzt sich für die Beibehaltung der 24h Karte im KVV ein.

Durch die Umwidmung[1] der 24-Stunden-Karten zur Tageskarte mit einer Gültigkeit bis 3 Uhr wird es weniger attraktiv, die Angebote des KVV zu nutzen. Die Tarifänderung schränkt die Mobilität gerade von jungen und gering verdienenden Menschen ein.  Das vorbildliche und akzeptierte 24 Stunden Angebot des KVV ist ein beliebtes Transportmittel und sollte durch entsprechende Tarife unterstützt, statt abgewertet werden. Hinter den geplanten Änderungen der Tarifstruktur sehen/erkennen die Piraten den Versuch der Benachteiligung einer (wahrscheinlich kleinen) Minderheit von Nutzern (die dann doppelt zur Kasse gebeten werden können) ohne auf Widerstand der dadurch kaum/nicht Benachteiligten

Dazu erklärte Michael Kesler, Vorsitzender des Piratenpartei Kreisverband Karlsruhe Stadt: „Ein Kino- oder Konzertbesuch in einer anderen Stadt des Verkehrsverbundes, oder eine Übernachtung bei Freunden, kostet in Zukunft 11,20 Euro statt bisher 5,20 Euro. Die Tageskarten mit Gültigkeit bis zu einer bestimmten Uhrzeit, die  nun wieder eingeführt werden, stammen aus einer Zeit in der öffentliche Verkehrsmittel noch einen Betriebsschluss hatten.

Der verdeckten Erhöhung des Preises steht keinerlei Verbesserung der Dienstleistung des KVV gegenüber“ ergänzte Marcel Gültig, stellvertretender Vorsitzender, und fügte hinzu, „ganz im Gegenteil leidet die Zuverlässigkeit derzeit unter den Behinderungen durch die Karlsruher Baustellensituation.

Die Piratenpartei steht für die Entlastung der Stadt durch einen ÖPNV der sicher, zuverlässig und kostengünstig eine Alternative zum Kraftfahrzeug darstellt. Für dieses Ziel ist die Fahrpreiserhöhung und Tarifstrukturänderung jedoch ein Schritt in die falsche Richtung.
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Wer filmt denn da hinten

Zu den kommunalpolitischen Leitsätzen der Piraten Karlsruhe gehört folgender Punkt:

Wir setzen uns für Transparenz in kommunalen Unternehmen, der Kommunalpolitik sowie der Verwaltung ein. Dazu gehört das Einführen einer kommunalen Informationsfreiheitssatzung.

Weiter ausgeführt im kürzlich verabschiedeten kommunalen Programm. Ich möchte hier ein aktuelles Thema herausgreifen:

Transparenz bei Entscheidungsprozessen

Mehr Transparenz darf nicht bei der Stadtverwaltung enden, sondern muss auch auf politische Entscheidungsprozesse ausgedehnt werden. Ein erster Schritt ist die Bereitstellung von audiovisuellen Aufzeichnungen der Sitzungen von Gemeinderatsgremien.

Die Aufzeichnungen und Protokolle sollen unter Berücksichtigung der Barrierefreiheit und einfach durchsuchbar veröffentlicht werden.

Die Piraten haben gute Erfahrungen damit moderne Medien in der politischen Arbeit zu nutzen. Es müssen alle Medien und Hilfsmittel genutzt werden die es erlauben mehr Einwohner für Politik zu begeistern oder den kommunalpolitisch Aktiven (die trotz familiären oder beruflichen Verpflichtungen auf dem Laufenden bleiben wollen) zu erlauben sich zu beteiligen. Dies kommt auch den Stadträten selbst zugute.

Es geht dabei aber nicht nur um das „Wie stelle ich die Sitzungen auf YouTube“. Denn die Aufzeichnungen müssen auch verwendbar sein wenn man keine Stunden damit verbringen kann allen Sitzungen zu folgen.

Aber neben diesen verfahrenstechnischen Fragen gilt es auch Widerstände zu überwinden, auf Bedenken einzugehen und Ängste zu nehmen. Die Piraten haben es sich als Aufgabe gemacht dies schon im OB-Wahlkampf zu thematisieren. Welche Probleme zu erwarten sind zeigt folgender Blick in den Gemeinderat Heidelberg.

Das Land Baden-Württemberg könnte hier Rahmenbedingungen schaffen um die Hürden zu senken. Zusammen mit aufgeschlossenen Oberbürgermeistern könnte so der Gemeinderat wieder näher an den Alltag vieler Einwohner rücken.