Die Zukunft des Badischen Staatstheaters in Karlsruhe

Sanierung oder Neubau, Umwandlung in Landesbetrieb und eine bürgernahe Intendanz. Das sind nur einige der Punkte die in letzter Zeit zum Badischen Staatstheater in Karlsruhe zu hören sind (Informationssammlung).

Die Piraten Karlsruhe (+ interessierte Gäste) möchten sich aus Erster Hand informieren und treffen sich am Donnerstag, den 14. März um 18 Uhr mit dem Generalintendanten Peter Spuhler im Staatstheater für eine Fragen- und Diskussionsrunde. Weitere Informationen auf der Mailingliste der Piraten Karlsruhe.

Treffpunkt ist um 17:55 in der Kassenhalle des Badischen Staatstheaters Karlsruhe

Podium zur Sicherheitspolitik in Karlsruhe am 05.03.2012

Martin Bartsch, unser Direktkandidat zur Bundestagswahl wird am Dienstag an einem Podium zur Sicherheitspolitik teilnehmen. Zur Veranstaltung eingeladen hat die Attac Gruppe Karlsruhe:

Für eine Sicherheitspolitik der Zukunft.

Themen: Internationale Verantwortung. Form der Bundeswehr. Drohnen.
Rüstungsexporte. Friedensbildung.

Podiumsgespräch mit den Bewerberinnen u. Bewerbern  zur Bundestagswahl
2013:

Martin Bartsch, Piratenpartei; Karin Binder, Die Linke; Heinz Golombeck,
FDP; Sylvia Kotting-Uhl, B 90/Die Grünen; i.V. Johannes Krug, Stadtrat, CDU;
Parsa Marvi, SPD.

Datum: Dienstag, 5. März 2013, 19.30 Uhr
Ort: Restaurant “Akropolis” (Zieglersaal), Baumeisterstr. 18

Veranstalter:

Attac Karlsruhe mit Deutsche Friedensgesellschaft DFG-VK, Gewerkschaft
Ver.di, Synodaler Ausschuss für Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung
der Evang. Kirche in KA, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes VVN-BdA.

Bürgerhaushalt Stuttgart

Drüben bei unseren Schwäbischen Nachbarn wurde ein Bürgerhaushalt eingeführt, bei dem die Bürgerschaft an der Entscheidung über einen Teil des Haushaltes beteiligt wird. Solch ein Bürgerhaushalt kann mehr oder weniger verbindlich geschehen, es ist aber in jedem Fall eine gute Beteiligungsmöglichkeit und gehört damit zu den kommunalpolitischen Forderungen der Karlsruher Stadtpiraten. Allerdings muss man bei der Ausgestaltung auch aufpassen, wie die folgende Pressemitteilung der PIRATEN Stuttgart klar macht:

Pressemitteilung der Piratenpartei Stuttgart (19. Februar 2013)
Piraten enttäuscht: Bürgerhaushalt Stuttgart ist minderwertige Software

Am Montag, den 18. Februar 2013, wurde die Vorschlagsphase beim Bürgerhaushalt Stuttgart eröffnet. Die Stadt Stuttgart nutzt bereits zum zweiten Mal diese Möglichkeit der Bürgerbeteiligung. Mit großem Bedauern mussten wir feststellen, dass keine der Verfahrensfehler, die wir bereits vor zwei Jahren bemängelt haben, behoben wurden. »Nach wie vor sind die Abstimmungen im Bürgerhaushalt manipulierbar und die Oberfläche offenbart gravierende Mängel in der Benutzbarkeit des Systems. Die Stadt hat die Lösungsvorschläge der Piraten schlicht ignoriert und sich offensichtlich nicht um eine Weiterentwicklung der Software gekümmert. Dieses teure und unsichere System ist eine Zumutung für jeden engagierten Bürger.« erklärt Christian Thomae, Direktkandidat der Piratenpartei zur Bundestagswahl in Stuttgart I.

Mängel am Bürgerhaushalt, die durch uns bereits vor zwei Jahren erkannt und veröffentlicht wurden:

  • Es erfolgt nach wie vor keinerlei wirksame Verifikation der Nutzerdaten. Dies ist anhand der aktuell erhobenen Daten auch nicht sinnvoll möglich. Die Bewertungen, also welche Vorschläge in den „TOP 100“ behandelt werden, sind annähernd wertlos, denn jede(r) kann so viele Nutzeraccounts anlegen wie sie/er möchte, und somit mehrmals abstimmen. Unsere leicht umsetzbaren Lösungsvorschläge wurden hier vollkommen ignoriert.
  • Der Funktionsumfang der Oberfläche entspricht nach wie vor nicht den Anforderungen an ein solches Verfahren. Das System ist umständlich in der Bedienung und durch die Flut der Vorschläge kaum sinnvoll nutzbar. Unsere Lösungsvorschläge für diese Problematik wurden ebenfalls ignoriert.
  • Es ist kein automatisierter Mechanismus zum Reduzieren gleichlautender Vorschläge umgesetzt. Jedes sogenannte „Bugtracking-System“ verfügt seit Jahren über eine Möglichkeit, schon beim Anlegen eines Vorschlages ähnliche bestehende Vorschläge aufzufinden und so Doppelvorschläge von vornherein zu verhindern. Die Umsetzung derartiger Funktionen ist für einen durchschnittlichen Softwareentwickler in wenigen Stunden umsetzbar. Unsere konkreten Lösungsvorschläge wurden nicht beachtet.
  • Das System hat viele Schwächen in seiner Bedienfreundlichkeit. Eine Änderungsliste mit Datum der Vorschläge besteht ebensowenig wie Verknüpfungsmöglichkeiten zum Zusammenfassen konkurrierender Vorschläge. Auch hier wurden unsere Lösungsvorschläge konsequent ignoriert.

Christian Thomae kommentiert abschließend: »Wir sind schwer enttäuscht darüber, was uns die Stadt Stuttgart hier vorsetzt. Es fand keinerlei Weiterentwicklung des Verfahrens statt. Dieses minderwertige Stück Software diskreditiert die großen Chancen, die ein Bürgerhaushalt für die Stadt bietet.«

Verweise:

Vortragsaufzeichnung: Informationsfreiheitssatzung in Frankfurt

Am Dienstag, 5. Februar hatten die Piraten Karlsruhe zum Vortragsabend geladen. Martin Kliehm, Fraktionsvorsitzender der ELF-Piraten in der Stadtverordnetenversammlung Frankfurt hat über die Historie und die Schwächen der Frankfurter Informationsfreiheitssatzung berichtet. Wir haben den Vortrag aufgezeichnet, er kann hier nach-gehört werden:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Download (Kurz)Link: >http://ppbw.de/uwsfp
(46MB, 36min, MP3, Lizenz CC-BY-SA Piraten Karlsruhe)

Anbei noch eine Sammlung von Links (teilweise im Vortrag und der Diskussion genannt) zum Thema Informationsfreiheit und Open Gouvernment Data.

Europa

Deutschland

(Internationale) Datenportale

Vortrag: Die Abkehr von der Amtsverschwiegenheit

Am Dienstag, dem 5. Februar, um 19:30 Uhr laden die Piraten Karlsruhe zu einem Vortragsabend zur Kommunalen Informationsfreiheit mit dem Frankfurter Stadtverordneten Martin Kliehm.

Informationsfreiheitsgesetze oder Transparenzgesetze, das Umweltinformationsgesetz und weitere Regelungen auf Bundes- sowie Landesebene erlauben Menschen die Einsicht in Akten und Daten der Verwaltungen. Diese Abkehr vom Prinzip der Amtsverschwiegenheit ist ein wichtiger Paradigmenwechsel in einer Wissensgesellschaft, in der es auf Beteiligung des Einzelnen ankommt.

Es haben jedoch noch nicht alle Bundesländer eine entsprechende Regelung umgesetzt. So fehlt es zum Beispiel in Baden-Württemberg oder Hessen noch an einem Informationsfreiheitsgesetz. Umso wichtiger ist es, dass die Gemeinden hier mit gutem Beispiel vorrangehen und auf Basis einer Selbstverpflichtung in Form einer kommunalen Informationsfreiheitssatzung für den Zugang zu Informationen sorgen.
Eine der Städte, die seit Mai 2012 eine eigene Regelung besitzt, ist Frankfurt am Main. Der Kreisverband Karlsruhe-Stadt möchte am Dienstag, dem 5. Februar, über dieses Thema informieren. Zu diesem Anlass wurde der Frankfurter Stadtverordnete Martin Kliehm, Vorsitzender der dortigen Fraktion ELF-Piraten und Mitglied im Akteneinsichtsausschuss, eingeladen, um über die Historie der Informationsfreiheitssatzung (IFS) in Frankfurt zu berichten und Inhalte und mögliche Schwächen zu beleuchten.

Der neue Oberbürgermeister Frank Mentrup hat im Wahlkampf unter anderem wegen seinem Bekenntnis zu Transparenz und Informationsfreiheit die Unterstützung der Piraten erfahren – jetzt möchten wir diesen Prozess voranbringen.

Der Vortrag findet am Dienstag um 19:30 Uhr im Großen Saal des Restaurants „Im Schlachthof“ (Durlacher Allee 64, Karlsruhe; KVV-Haltestelle »Tullastraße«) statt. Um 19:00 Uhr beginnt die Veranstaltung mit einem Warm-Up und gemütlichen Zusammensein. Wir laden alle interessierten Bürger und Vertreter von Karlsruher Parteien und Fraktionen herzlich ein. Im Anschluss an den Vortrag ist eine moderierte Frage- und Diskussionsrunde geplant. Die Veranstaltung wird vom Im Schlachthof Team bewirtet.

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Einfahrtsgebäude Auschwitz-Birkenau (C.Puisney CC BY-SA 3.0 PL Wikimedia Commons)

Foto: C.Puisney. Lizenz: CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

Pressemitteilung der Jungen Piraten

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus findet alljährlich am 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau, statt. Seit 1996 ist er gesetzlich verankerter Feiertag in Deutschland und seit 2005 internationaler Gedenktag der Vereinten Nationen.

Zum heutigen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt Paul Meyer-Dunker, stellvertretender Bundesvorsitzender der Jungen Piraten: »Dieser Gedenktag soll uns alle an die Gräueltaten erinnern, die in der Nazizeit geschehen sind. Damit ist er für uns gleichsam Erinnerung an die Vergangenheit wie Mahnung für die Zukunft«. Florian Zumkeller-Quast, Bundesvorsitzender der Jungen Piraten, erläutert »Es ist unvorstellbar, dass fast 70 Jahre nach der Zeit des Nazi-Regimes noch derartige Ideologien in unserer Gesellschaft existieren. Unser Ziel ist es, zu einer Gesellschaft zu werden, in der jegliche Formen der Ausgrenzung, Rassismus, Antisemitismus und Demokratiefeindlichkeit keinen Platz finden«.

Weitere Informationen: