Kommunalprogramm
Kreatives Karlsruhe

Stellenwert der Kultur in Karlsruhe

Die Karlsruher Kulturlandschaft zeichnet sich durch Leuchtturmprojekte wie dem ZKM und dem Badischen Staatstheater aus. Eine lebendige Stadt braucht aber dazu ebenso die Vielfalt alternativer, unabhängiger Projekte auch von Laienkünstlern und muss diese unterstützen.

Um Kürzungen im Kulturbereich im Rahmen zu halten, muss das Kulturbudget einen festen prozentualen Anteil von etwa 5% am Stadtbudget darstellen.

Ausbau des Badischen Staatstheaters

Beim Ausbau des Staatstheaters soll darauf geachtet werden, dass auch in Zukunft die Ausrichtung zur Mitte der Gesellschaft erhalten bleibt. Um die Stadtkasse nicht übermäßig zu belasten, müssen die anfallenden Kosten von Anfang an ehrlich berechnet und kommuniziert werden.

Alternative Kulturszene

Neben den großen kulturellen Institutionen, wie dem badischen Staatstheater, darf in Karlsruhe die alternative Kulturszene nicht zu kurz kommen. Dies soll vor allem durch sinnvolle Rahmenbedingungen für die Szene erreicht werden. Dazu gehört ein intensiver Dialog mit allen Beteiligten.

Kulturelle Nutzung öffentlichen Raums

Eine Politik der Verhinderung wollen die Piraten nicht. Statt dessen soll das Ordnungsamt die Ermessensspielräume zugunsten der Kultur ausschöpfen. Es soll die Aufhebung unzeitgemäßer Sperrstunden an beliebten Plätzen geprüft werden. Ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen lehnen wir ab.

Co-Working Spaces und Örtlichkeiten für unabhängige Künstlerszene

Um die Gründerkultur und die kreative Szene in Karlsruhe zu stärken schlagen wir vor weiter in Co-Working Spaces zu investieren. Dadurch soll günstiger Büro- und Atelierraum geschaffen werden, wo auch neue, kreative Ideen entwickelt werden können.

Um die unabhängige Künstlerszene zu unterstützen, sollen außerdem Örtlichkeiten mit möglichst günstigen Mieten bereitgestellt werden. Dies können zum Beispiel verlassene Gewerbeflächen sein, die durch die Stadt angemietet werden.

Unterstützung für Start-Ups

Start-Ups in Karlsruhe sollen mit Infrastruktur und Beratungsangeboten weiterhin besonders gefördert werden. Dies soll in enger Kooperation und Absprache mit dem Karlsruher Institut für Technologie und anderen Hochschulen stattfinden.

Reparatur-Cafés und Hacker-Spaces

Die Stadt soll durch Bereitstellung von Räumen Initiativen wie Reparatur-Cafés und Hacker-Spaces unterstützen. Der bewusste und kreative Umgang mit Konsumgütern und deren Instandsetzung ist uns wichtig.