Kommunalprogramm
Soziales Karlsruhe

Ausbau von Studentenwohnungen

Die Piraten Karlsruhe fordern, dass weitere steuerfinanzierte und bezahlbare Studentenwohnungen in Karlsruhe gebaut werden um der Wohnungsnot und Mietpreissteigerungen entgegenzuwirken.

Sozialer Wohnungsbau

Karlsruhe mangelt es an familiengerechtem und bezahlbarem Wohnraum. Bei der Ausweisung von neuen Bauflächen für Wohnraum soll daher ein Anteil von mindestens 20% für sozialen Wohnungsbau vorgesehen werden. Auch bei bestehenden Wohngebieten soll die Stadt darauf hinwirken, kostengünstigen Wohnraum zu erhalten und weiter auszubauen. Dem Entstehen sozialer Brennpunkte soll mittels Durchmischung entgegengewirkt werden.

Die Piraten schlagen weiterhin vor, dass Eigeninitiativen wie Genossenschaften und BGB-Gesellschaften gefördert werden, die ohne Gewinnabsicht bezahlbare Wohnung oder Häuser zur eigenen Nutzung bauen wollen. Dazu soll die Stadt Grundstücke z.B. mittels Erbpacht zur Verfügung stellen. Ebenso soll sie Initiativen zur Modernisierung bereits sozial verwendeter Wohnungen fördern.

Beitragsfreie Kinderbetreuung ab dem 1. Lebensjahr

Die Bildung unserer Kinder beginnt nicht erst mit dem Schulbesuch. Um allen Kindern von Anfang an einen gerechten Zugang und gleiche Chancen zu bieten, setzen wir uns für eine beitragsfreie Kinderbetreuung ab dem vollendeten ersten Lebensjahr ein. Die Betreuung soll nicht nur als Übergang, sondern als Teil des zuzahlungsfreien integrierten Bildungs- bzw. Schulsystems gesehen werden.

Teilhabe an sozialem Leben und Bildung

Bedürftige sollen freien Zugang zu öffentlichen städtischen Einrichtungen (Schwimmbäder, Bibliotheken, Museen, etc.) erhalten.

Eine Teilhabe an Nachhilfegruppen soll allen Interessierten ermöglicht werden. Der Zugang zu Bildung darf nicht von äußeren Umständen beschränkt werden. Deshalb soll die Stadt sich mit ihren Mitteln dafür einsetzen, z.B. durch Unterstützung ehrenamtlicher oder über öffentliche Gelder finanzierte Nachhilfegruppen.

Inklusion

Um auch behinderte Menschen am städtischen Leben teilhaben lassen zu können fordern wir den Ausbau barriererfeier Zugänge zu öffentlichen Einrichtungen und die Unterstützung von Inklusions-Projekten.

Teilhabe der Asylbewerber und Migranten an städtischem Leben

Um Integration gelingen zu lassen, brauchen wir neben der intensiven Beteiligung und Einbeziehung der Migranten eine Willkommenskultur in Karlsruhe. Zuwanderer und Asylbewerber brauchen Anlaufstellen, die ihnen den Weg zu Arbeitsaufnahme und Teilhabe an unserer Gesellschaft weisen.

Unterstützung für Obdachlose und Bettler

Wir fordern Streetworker-Stellen um Menschen, die auf der Straße betteln zu unterstützen und ihnen Perspektiven aufzuzeigen.

Achtsame Sprachregelung

In öffentlichen Dokumenten sollen Formulierungen vereinfacht und Menschen nicht versachlicht werden. Das Menschenbild soll nicht durch komplizierte Sprache negativ geprägt werden.

Abschaffung von prekären Anstellungsverhältnissen

Wir fordern die Überprüfung von befristeten Stellen und ständigen Praktikumsplätzen in der Stadtverwaltung daraufhin, ob sie in unbefristete Stellen umgewandelt werden können. Ziel ist es den Angestellten Planungssicherheit zu ermöglichen.