Im Stau stehen kennt jeder!

Das muss Autofahrern nicht absichtlich vorgeführt werden. Die von den Befürwortern einer zweiten Rheinbrücke als Demo getarnte Behinderung/Sperrung[1] des Verkehrs über die Rheinbrücke bei Maximiliansau am 19. Juli zwischen 17 und 19 Uhr in Richtung Karlsruhe ist ein Schlag ins Gesicht der Menschen, die über den regionalen Rheinbrückenstreit nicht informiert sind.

»Alle Karlsruher, die am Sonntag die Pfalz besuchen möchten, sollen ihre Rückfahrt auf einen Zeitpunkt vor oder nach der Sperrung legen« betont Stadtrat Uwe Lancier (Piraten) und Mitglied der KULT Fraktion.

Die Scharfmacher auf pfälzischer Rheinseite wollen über eine zweite Brücke lieber noch mehr Verkehr, auf den eindeutig identifizierten Engpunkt – den Knielinger Pförtner[2] – zuführen. Das Ergebnis wird statt einem allmorgendlichem Stau derer Zwei sein.

Interesse an einer echten Lösung, z.B. durch flexiblere Arbeitszeiten für die Pendler und besseren ÖPNV, haben die zweite Brücke Forderer nicht. Stattdessen soll der unbeteiligte überregionale Reise-Verkehr für eine Stunde unsinniger weise symbolisch leiden.

Wenn diese überflüssige Verkehrsbehinderung durch die Demonstranten irgendetwas zeigt, dann dass die alternativ vorgeschlagene Doppelbrücke[3] als Ersatz nötig ist. Denn die Rheinbrücke ist nur dann Ursache für Stau, wenn Sperrungen wegen akuter Reparaturen oder Instandsetzung nötig sind. Das erfordert aber keine 2. Brücke, sondern ist dem Alter und der Auslegung der bestehenden geschuldet – oder Leuten die aus politischem Kalkül das Demonstrationsrecht missbrauchen.

Weitere Informationen:

  1. Bericht der Zeitung Pfalz-Express über den Ablauf der geplanten Demonstration
  2. Artikel beim Karlsruher Stadtwiki zum Knielinger Pförtner
  3. Die bauliche Ausführung sieht zwei unabhängige Brücken-Konstruktionen mit jeweils 3 Fahrspuren für die beiden Fahrtrichtungen vor. Bei Sperrung einer der Teilbrücken, z.B. aus Wartungsgründen, kann die andere den Verkehr in beiden Richtungen mit jeweils 2 Fahrspuren aufnehmen.

CSD 2015 – Bunt gefächert!

Spät, aber nicht zu spät, sind endlich nähere Informationen zum CSD am Samstag, dem 30.5. verfügbar. Wir möchten Euch alle herzlich einladen, an diesem „bunt gefächerten“ Event teilzunehmen.

Zum Ablauf:

Ab 11:00 Uhr buntes Familienprogramm auf dem Stephanplatz. Die Piratenpartei wird dort mit einem Stand vertreten sein, wo wir Kondome, Piratensäbel (Luftballons) und Aufkleber verteilen werden. Letztes Jahr standen wir direkt an der Südseite der Postgalerie, wir werden versuchen, auch heuer wieder dort aufzubauen. Dadurch ist auch der Weg zur Gastronomie in der Postgalerie nicht allzu weit!

Um 14:00 Uhr soll dann die Parade losgehen, wir sind als Fußgruppe von KULT-Fraktion und Piraten die Nummer 21 bei der Aufstellung. Der Zugweg ist der gleiche wie letztes Jahr: Stephanplatz – Karlstraße – Kaiserstraße – Herrenstraße – Zirkel – Adlerstraße – Markgrafenstraße – Rondellplatz – Erbprinzenstraße – Waldstraße – Stephanplatz.
Der Infostand am Stephanplatz bleibt auch während der Parade besetzt, es können dort also durchaus Taschen, Schminkköfferchen, Hutschachteln u.ä. abgestellt werden, die ihr nicht auf der Parade mit rumschleppen wollt.

Nach Ende der Parade geht die Party dann auf dem Stephanplatz weiter.

Die Moderation übernimmt dabei Travestiekünstler(in) Fanny Davis von Chapeau Claque, als Show-Acts sollen u.a. auftreten
Anica
Fanny & Marco
Gordin Rouge & Frl. Dörthe
Part Of The Art

Ab 22 Uhr ist dann After-Show-Party, das Rosapark CSD-Special im Nachtwerk, Pfannkuchstr. 14 in Daxlanden.

Noch eine wichtige Info: Wegen diverser Bastelarbeiten des KVV verkehren derzeit keine Straßenbahnen zwischen Kronenplatz und Europaplatz über die Kaiserstraße. Der Stephanplatz ist also mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur über die Karlstraße erreichbar. Näheres dazu hier: http://www.kvv.de/index.php?id=648

Zur Einstimmung gibt’s hier noch ein paar Bilder von der Parade 2014 (Ab 3:45 sind auch Piraten zu sehen)

NoKarGIDA

Die Karlsruher Piraten befürworten ein friedfertiges, von Toleranz, gegenseitigem Respekt und Beachtung der Regeln unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung geprägtes Zusammenleben aller Kulturen, Religionen, Weltanschauungen und Hautfarben. Jegliche Form von Fanatismus, egal ob religiös oder politisch geprägt, lehnen wir ab. Ebenso lehnen wir Gewalt, Terrorismus und Rassismus als Mittel zur Durchsetzung religiöser oder politischer Ziele ab.

Wir reichen Zuwanderern und Flüchtlingen freundlich die Hand, heißen sie in unserer Stadt willkommen und freuen uns über die kulturellen Bereicherungen, die sie uns mitbringen.
Vor dem Hintergrund, dass Karlsruhe dieses Jahr seinen 300. Geburtstag feiert und unter Kenntnis der besonderen Gründungsgeschichte unserer Stadt als Ort für Religionsfreiheit und Verfolgte bereits vor 300 Jahren, stellen wir Piraten fest:
Jeder Bürger von Karlsruhe hat einen Migrationshintergrund – der eine ein paar Generationen früher, der andere ein paar Generationen später!

Wir sehen es als unsere Aufgabe gegen unterschwellige Ängste, absichtlich geschürte Ängste sowie falsche Informationen anzukämpfen und darauf aufmerksam zu machen, dass es keinen Grund gibt, unsere Mitbürger unter einen Generalverdacht zu stellen.

Daher unterstützen wir in Karlsruhe die Bewegung NoKarGIDA.
Kundgebung am 26.1. 17:00 Uhr auf dem Stephanplatz.

Lesetipp:
Die Sorgen der Bevölkerung ernst nehmen

Einladung zur Teilnahme am CSD Karlsruhe 2014

Plakette mit Regenbogenhinergrund, Piratenlogo und dem Slogan "Homophobie ist voll schwul"Wie schon in den vergangenen Jahren nehmen die Piraten Karlsruhe auch dieses Jahr am Christopher Street Day in Karlsruhe[1] teil. Wir würden uns freuen, wenn du mit uns zusammen für die weltweite Gleichberechtigung aller Menschen unabhängig ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität demonstrierst.

CSD-Parade in Karlsruhe

Wir treffen uns diesen Samstag (31. Mai 2014) zwischen 13:30 und 13:45 Uhr am Startpunkt der Demoparade (Stephanplatz, hinter der Postgalerie) in Karlsruhe. Bei der Aufstellung findest du uns an Position 17.Achte auf die Personen mit Piratenpartei-Flaggen. Die Demonstration wird spätestens 16:00 Uhr ebenfalls am Stephanplatz enden.

Unsere frisch in den Karlsruher Gemeinderat gewählten Piraten Uwe Lancier und Erik Wohlfeil sind auch dabei. Eine gute Gelegenheit, die beiden kennen zu lernen.

Infostand beim Familienfest

Dieses Jahr wird der CSD mit einem Familienfest in der Karlsruher Innenstadt (auf dem Stephanplatz hinter der Postgalerie) ergänzt. Wir sind dort zwischen 11 und 20 Uhr mit einem Infostand vertreten. Schau doch mal vorbei.

Motivation

Die Teilnahme an der Demo ist nicht nur etwas für LBQTTI- Menschen, sondern alle sind dazu aufgerufen, für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung ihre Stimme zu erheben.
Anlass dazu gibt es genug, sowohl hier in Deutschland als auch in anderen Ländern. Nur eine kleine Auswahl an aktuellen Nachrichten:

Deutschland

Erst vor wenigen Tagen hat der Deutsche Bundestag gegen eine ein vollständiges Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare gestimmt.[2] Und das obwohl sowohl eine Mehrheit der Deutschen laut Umfragen als auch eine Mehrheit der Abgeordneten im Bundestag eigentlich dafür sind. Die SPD hat hier ihr Versprechen aus dem Bundestagswahlkampf nicht eingelöst.

Eine vor kurzem von der Nordrhein-Westfälischen Landesregierung veröffentlichte Studie zeigt, dass Transsexuelle und Transgender in Deutschland im Alltag noch besonders viele Diskriminierungserfahrungen machen.[3]

Russland

In den großen russischen Städten sind CSD-Paraden nicht möglich. Die Politik und gewaltbereite Gegner verhindern diese Demonstrationen regelmäßig.Ein letztes Jahr beschlossenes Gesetz stellt jedes öffentliche Eintreten für die Rechte von Queers oder alleine nur die Aufklärung über verschiedene sexuelle Orientierungen unter Strafe.[4]

Marokko

In Marokko wurden erst vor kurzem mehrere Männer wegen Homosexualität zu Gefängnisstrafen verurteilt.[5]

Uganda

Auch in Uganda stehen jetzt nach der Verschärfung der Antihomosexuellengesetze erste Homosexuelle vor Gericht.[6]

Türkei

Aufgrund des Sieges des Transvestiten Conchita Wurst beim Eurovision Song Contest haben türkische Politiker angekündigt, dass das Land in Zukunft nicht mehr bei der Veranstaltung teilnehmen wird.[7]

Weltweit

In über 70 Ländern[8] ist Homosexualität selbst noch strafbar und wird teilweise mit langen Gefängnisstrafen oder sogar der Todesstrafe bedroht.

Weitere Informationen:

  1. http://www.csd-karlsruhe.de/
  2. http://www.queer.de/detail.php?article_id=21628
  3. http://www.queer.de/detail.php?article_id=21548
  4. http://www.queer.de/detail.php?article_id=21166
  5. http://america.aljazeera.com/articles/2014/5/15/morocco-convicts6menforhomosexualityamidnationaldialogueongays.html
  6. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-05/uganda-gerichtsverfahren-schwule
  7. http://www.viva.tv/news/50746-die-turkei-steigt-wegen-conchita-wurst-komplett-aus-dem-eurovision-song-contest-aus
  8. http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetze_zur_Homosexualit%C3%A4t

Bericht vom Orgatreffen am 3.9.2013

Kurzer Bericht

Am 28.8. fand ein Themenstammtisch zu Bildung und Forschung statt, bei dem Uwe Lancier über das Wahlprogramm referierte. Mit ordentlicher Beteiligung und angeregter Diskussion verbuchen wir diese Veranstaltung als Erfolg.
Tags darauf unterstützten wir die Piraten-Hochschulgruppe bei ihrer Kryptoparty. Anwesende berichten von guter Atmosphäre und reger Beteiligung bei etwa 20 Anwesenden. Die eher theoretische Ausrichtung regt eine weitere Veranstaltung mit praktischem Schwerpunkt an, das sei auch bei der Hochschulgruppe so angekommen.
Bei der #StopWatchingUs Demo am 31.8. demonstrierten mehrere hundert Teilnehmer gegen Überwachung. Die Kundgebungen und Aktion am Platz der Grundrechte griffen die aktuellen Entwicklungen auf und fanden Erwähnung unter anderem in der Badische Neueste Nachrichten und bei ka-news. Auch der Piraten-Infostand in der Kaiserstraße war erfolgreich: Viele Flyer wurden verteilt und die Nachfrage nach dem Programm und positiver Zuspruch steigen dank Wahl-O-mat und Wahlbenachrichtigungsschreiben momentan stark an.
Zum Wochenabschluss verteilten Piraten am Sonntag vor dem Wildparkstadion 900 Flyer zum Thema Fanrechte, bei überwiegend positiver Aufnahme. Im Anschluss brach ein Teil der Gruppe zum Aufhängen von Plakaten auf, während ein anderer Teil für Nachschub sorgte indem 200 Papierplakate auf Träger geklebt wurden.

Kommende Aktionen und Termine

Durch Vandalismus und Wetter sind viele Plakate in der Stadt beschädigt oder verschwunden. Jeder der sich vorstellen kann beim Nachbessern auszuhelfen findet Details und Kontaktinformationen zur Planung in diesem Pad. Der Stammtischkonsens spricht sich gegen Störer aus, weil der Produktionsaufwand verhältnismäßig hoch ist und diese nur wirken wenn sie prominent und flächig angebracht werden. Mit den noch vorhandenen, noch nicht gelieferten und den eben frisch geklebten Plakaten steht noch einiges an Arbeit aus. Ansonsten wollten wir unsere Kräfte jetzt auf den Straßenwahlkampf und direkten Bürgerkontakt konzentrieren.
Zum Landesparteitag BW 2014 laufen weiterhin Bestrebungen, einen für Budget und erwarteter Personenzahl passenden Ort zu finden. Wer dabei unterstützen möchte, kann sich bei Sabine melden.
Zu allen Terminen bitte hier im Blog und auf der Mailingliste Karlsruhe aktuelle Hinweise und Planungsinformationen beachten.

Termine:

  • 5.9. Anti-PRISM-Party im ZKM
  • 8.9. Flyern beim Fiducia-Marathon
  • 11.9. Themenabend mit Sebastian Nerz im Walhalla
  • 22.9. Wahlparty im »Kühlen Krug«

 
Infostände:

  • Samstag, 7.9.: Kaiserstraße (Ecke Waldstraße)
  • 9. – 13.9.: Ludwigsplatz
  • 12. – 14.: New-Pop-Festival in Baden-Baden
  • Samstag, 14.9.: Kaiserstraße (Ecke Waldstraße)
  • 16. – 20.9.: Ludwigsplatz
  • Samstag, 21.9.: Kaiserstraße (Ecke Waldstraße)

Infostand & Demo am Samstag, 31.8.

InfostandAm Samstag, den 31. August 2013 stehen Piraten von 11 Uhr bis 18 Uhr in der Kaiserstraße (Ecke Waldstraße) zu Gesprächen bereit. Wir informieren über das Wahlprogramm zur Bundestagswahl, verteilen Infomaterial und beantworten Fragen.
Bis 13 Uhr auf jeden Fall mit am Stand: Der Karlsruher Direktkandidat zur Bundestagswahl Martin Bartsch, der auch zu seinen persönlichen Standpunkten Rede und Antwort steht.

Um 13 Uhr startet die Demo #StopWatchingUs am Friedrichsplatz, von wo aus der Demozug zum Platz der Grundrechte zieht. Redebeiträge werden unter anderem Martin Bartsch und Erik Wohlfeil von der Piraten-Hochschulgruppe Karlsruhe leisten.