CSD 2015 – Bunt gefächert!

Spät, aber nicht zu spät, sind endlich nähere Informationen zum CSD am Samstag, dem 30.5. verfügbar. Wir möchten Euch alle herzlich einladen, an diesem „bunt gefächerten“ Event teilzunehmen.

Zum Ablauf:

Ab 11:00 Uhr buntes Familienprogramm auf dem Stephanplatz. Die Piratenpartei wird dort mit einem Stand vertreten sein, wo wir Kondome, Piratensäbel (Luftballons) und Aufkleber verteilen werden. Letztes Jahr standen wir direkt an der Südseite der Postgalerie, wir werden versuchen, auch heuer wieder dort aufzubauen. Dadurch ist auch der Weg zur Gastronomie in der Postgalerie nicht allzu weit!

Um 14:00 Uhr soll dann die Parade losgehen, wir sind als Fußgruppe von KULT-Fraktion und Piraten die Nummer 21 bei der Aufstellung. Der Zugweg ist der gleiche wie letztes Jahr: Stephanplatz – Karlstraße – Kaiserstraße – Herrenstraße – Zirkel – Adlerstraße – Markgrafenstraße – Rondellplatz – Erbprinzenstraße – Waldstraße – Stephanplatz.
Der Infostand am Stephanplatz bleibt auch während der Parade besetzt, es können dort also durchaus Taschen, Schminkköfferchen, Hutschachteln u.ä. abgestellt werden, die ihr nicht auf der Parade mit rumschleppen wollt.

Nach Ende der Parade geht die Party dann auf dem Stephanplatz weiter.

Die Moderation übernimmt dabei Travestiekünstler(in) Fanny Davis von Chapeau Claque, als Show-Acts sollen u.a. auftreten
Anica
Fanny & Marco
Gordin Rouge & Frl. Dörthe
Part Of The Art

Ab 22 Uhr ist dann After-Show-Party, das Rosapark CSD-Special im Nachtwerk, Pfannkuchstr. 14 in Daxlanden.

Noch eine wichtige Info: Wegen diverser Bastelarbeiten des KVV verkehren derzeit keine Straßenbahnen zwischen Kronenplatz und Europaplatz über die Kaiserstraße. Der Stephanplatz ist also mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur über die Karlstraße erreichbar. Näheres dazu hier: http://www.kvv.de/index.php?id=648

Zur Einstimmung gibt’s hier noch ein paar Bilder von der Parade 2014 (Ab 3:45 sind auch Piraten zu sehen)

Einladung zur Teilnahme am CSD Karlsruhe 2014

Plakette mit Regenbogenhinergrund, Piratenlogo und dem Slogan "Homophobie ist voll schwul"Wie schon in den vergangenen Jahren nehmen die Piraten Karlsruhe auch dieses Jahr am Christopher Street Day in Karlsruhe[1] teil. Wir würden uns freuen, wenn du mit uns zusammen für die weltweite Gleichberechtigung aller Menschen unabhängig ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität demonstrierst.

CSD-Parade in Karlsruhe

Wir treffen uns diesen Samstag (31. Mai 2014) zwischen 13:30 und 13:45 Uhr am Startpunkt der Demoparade (Stephanplatz, hinter der Postgalerie) in Karlsruhe. Bei der Aufstellung findest du uns an Position 17.Achte auf die Personen mit Piratenpartei-Flaggen. Die Demonstration wird spätestens 16:00 Uhr ebenfalls am Stephanplatz enden.

Unsere frisch in den Karlsruher Gemeinderat gewählten Piraten Uwe Lancier und Erik Wohlfeil sind auch dabei. Eine gute Gelegenheit, die beiden kennen zu lernen.

Infostand beim Familienfest

Dieses Jahr wird der CSD mit einem Familienfest in der Karlsruher Innenstadt (auf dem Stephanplatz hinter der Postgalerie) ergänzt. Wir sind dort zwischen 11 und 20 Uhr mit einem Infostand vertreten. Schau doch mal vorbei.

Motivation

Die Teilnahme an der Demo ist nicht nur etwas für LBQTTI- Menschen, sondern alle sind dazu aufgerufen, für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung ihre Stimme zu erheben.
Anlass dazu gibt es genug, sowohl hier in Deutschland als auch in anderen Ländern. Nur eine kleine Auswahl an aktuellen Nachrichten:

Deutschland

Erst vor wenigen Tagen hat der Deutsche Bundestag gegen eine ein vollständiges Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare gestimmt.[2] Und das obwohl sowohl eine Mehrheit der Deutschen laut Umfragen als auch eine Mehrheit der Abgeordneten im Bundestag eigentlich dafür sind. Die SPD hat hier ihr Versprechen aus dem Bundestagswahlkampf nicht eingelöst.

Eine vor kurzem von der Nordrhein-Westfälischen Landesregierung veröffentlichte Studie zeigt, dass Transsexuelle und Transgender in Deutschland im Alltag noch besonders viele Diskriminierungserfahrungen machen.[3]

Russland

In den großen russischen Städten sind CSD-Paraden nicht möglich. Die Politik und gewaltbereite Gegner verhindern diese Demonstrationen regelmäßig.Ein letztes Jahr beschlossenes Gesetz stellt jedes öffentliche Eintreten für die Rechte von Queers oder alleine nur die Aufklärung über verschiedene sexuelle Orientierungen unter Strafe.[4]

Marokko

In Marokko wurden erst vor kurzem mehrere Männer wegen Homosexualität zu Gefängnisstrafen verurteilt.[5]

Uganda

Auch in Uganda stehen jetzt nach der Verschärfung der Antihomosexuellengesetze erste Homosexuelle vor Gericht.[6]

Türkei

Aufgrund des Sieges des Transvestiten Conchita Wurst beim Eurovision Song Contest haben türkische Politiker angekündigt, dass das Land in Zukunft nicht mehr bei der Veranstaltung teilnehmen wird.[7]

Weltweit

In über 70 Ländern[8] ist Homosexualität selbst noch strafbar und wird teilweise mit langen Gefängnisstrafen oder sogar der Todesstrafe bedroht.

Weitere Informationen:

  1. http://www.csd-karlsruhe.de/
  2. http://www.queer.de/detail.php?article_id=21628
  3. http://www.queer.de/detail.php?article_id=21548
  4. http://www.queer.de/detail.php?article_id=21166
  5. http://america.aljazeera.com/articles/2014/5/15/morocco-convicts6menforhomosexualityamidnationaldialogueongays.html
  6. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-05/uganda-gerichtsverfahren-schwule
  7. http://www.viva.tv/news/50746-die-turkei-steigt-wegen-conchita-wurst-komplett-aus-dem-eurovision-song-contest-aus
  8. http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetze_zur_Homosexualit%C3%A4t

Einladung zur Teilnahme am CSD Karlsruhe 2013

Plakette mit Regenbogenhinergrund, Piratenlogo und dem Slogan "Homophobie ist voll schwul"Wie schon in den vergangenen Jahren nehmen die Piraten Karlsruhe auch dieses Jahr am Christopher Street Day in Karlsruhe teil. Wir würden uns freuen, wenn du mit uns zusammen für die weltweite Gleichberechtigung aller Menschen unabhängig ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität demonstrierst.

CSD-Parade in Karlsruhe

Wir treffen uns diesen Samstag (8. Juni 2013) zwischen 13:00 und 13:30 Uhr am Startpunkt der Demoparade (Friedrichsplatz, vor dem Naturkundemuseum) in Karlsruhe. Achte auf die Personen mit Piratenpartei-Flaggen. Die Demonstration wird spätestens 16:30 Uhr ebenfalls am Friedrichsplatz enden.

Motivation

Die Teilnahme an der Demo ist nicht nur etwas für selbst Betroffene, sondern alle sind dazu aufgerufen, für Gleichberechtigung und Diskriminierung ihre Stimme zu erheben.
Anlass dazu gibt es genug, sowohl hier in Deutschland als auch in anderen Ländern. Nur eine kleine Auswahl an aktuellen Nachrichten:

Deutschland

Erst vor wenigen Wochen hat der Deutsche Bundestag gegen eine Öffnung der Ehe und ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare gestimmt. Und das obwohl sowohl eine Mehrheit der Deutschen laut Umfragen als auch eine Mehrheit der Abgeordneten im Bundestag dafür sind. Einige Hardliner unter den Unionsabgeordneten konnten mit ihrem Einfluss eine vollständige Gleichstellung verhindern.

Frankreich

Auch in Frankreich war eine Mehrheit der Bevölkerung für die Öffnung der Ehe und das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare. Hier konnte dies vor kurzem auch durch eine Mehrheit im Parlament umgesetzt werden. Es gab aber auch große Gegendemonstrationen, bei denen teilweise bis zu mehrere zehntausend Franzosen gegen die Gleichstellung demonstrierten.

Die CSDs europaweit werden ein Zeichen dafür sein, dass sehr viel mehr Menschen die Entscheidung des französischen Parlaments begrüßen.

Russland

In den großen russischen Städten sind CSD-Paraden nicht möglich. Die Politik und gewaltbereite Gegner verhindern diese Demonstrationen regelmäßig. Die russische Regierung bereitet nun Gesetze vor, die jedes öffentliche Eintreten für die Rechte von Queers oder alleine nur die Aufklärung über verschiedene sexuelle Orientierungen unter Strafe stellen würden.

Nigeria

In Nigeria wurde erst vor kurzem ein Gesetz beschlossen, das mehrjährige Gefängnisstrafen für gleichgeschlechtliche Paare oder alleine das Eintreten für die Rechte von Queers vorsieht.

Weltweit

In insgesamt 79 Ländern ist Homosexualität selbst noch strafbar und wird teilweise mit langen Gefängnisstrafen oder sogar der Todesstrafe bedroht.

Internationaler Aktionstag gegen Homophobie – Inklusion statt Ausgrenzung!

In Umfragen spricht sich die Mehrheit der Menschen in Deutschland für die sogenannte Homoehe aus. Die Gesellschaftliche Akzeptanz von Homosexualität und allen Orientierungen, die von der (vermeintlichen) Gesellschaftlichen Norm der Monogamen Heterosexualität abweichen, ist jedoch noch keineswegs durchgesetzt. Dies drückt sich nicht nur in Stammtischwitzen und Beschimpfungen aus.

Am heutigen 17.5. ist der internationale Aktionstag gegen Homophobie.

Fast 2/3 der homosexuellen Menschen in der EU trauen sich, laut einer Umfrage, immer noch nicht, öffentlich zu ihrer Homosexualität zu stehen. Egal ob lesbisch, bisexuell, schwul, polyamourös, asexuell, intersexuell, transsexuell oder anderweitig „normabweichend“: Trotz gesellschaftlicher und gesetzlicher Fortschritte bleiben Diskriminierungen und Gewaltbedrohung EU-weit bestehen, insbesondere in Osteuropa.

Sechs Prozent der Befragten erzählten von körperlichen Angriffen in den vergangenen zwölf Monaten, die zum Teil in der eigenen Familie stattfanden. Frauen wurden außerdem häufiger Opfer von sexuellen Übergriffen. Transgender berichten der Erhebung zufolge, dass sie durchweg weniger Toleranz erfahren als Homo- und Bisexuelle.[1]

Doch selbst in der Gesetzgebung der vermeintlich so fortschrittlichen Bundesrepublik besteht noch immer Handlungsbedarf: Die eingetragene Lebensgemeinschaft ist der Ehe noch immer nicht rechtlich gleichgestellt, z.B. beim Adoptionsrecht. Wir Piraten fordern in unserem Wahlprogramm zur Bundestagswahl u.a.:

„Politik muss der Vielfalt der Lebensentwürfe gerecht werden und eine wirklich freie Entscheidung für die individuell gewünschte Form des Zusammenlebens ermöglichen. Eine ausschließlich historisch begründete Bevorzugung ausgewählter Familienmodelle lehnen wir ab. Die Piraten setzen sich für die vollständige rechtliche Gleichstellung sämtlicher Lebenspartnerschaften ein. […]

„Der Wunsch, eine Familie zu gründen, darf nicht am klassischen Familienbild hängen bleiben. Die geschlechtliche Identität oder die sexuelle Orientierung darf hierbei keine Rolle spielen.” […]

„Wir Piraten setzen uns dafür ein, dass der Begriff „Ehe“ durch die „eingetragene Lebenspartnerschaft“ ersetzt wird. Die auf der Ehe basierenden Rechten und Pflichten sind auf die “eingetragene Lebenspartnerschaft” zu übernehmen.“ […]

„Des weiteren wollen wir für alle Formen der homosexuellen, heterosexuellen und polyamourösen (Liebesbeziehung zu mehr als einem Menschen) Partnerschaften, die eingetragene Lebenspartnerschaft öffnen. Damit soll sie über ihren monogamen Anspruch hinaus auch das Zusammenleben von mehr als zwei Personen rechtlich regeln.“

Wir bekennen uns zum Pluralismus des Zusammenlebens. Politik muss der Vielfalt der Lebensstile gerecht werden und eine wirklich freie Entscheidung für die individuell gewünschte Form des Zusammenlebens ermöglichen. Doch auch heute geben nur 40% der Jugendlichen zwischen 14-17 Jahren an, im Sexualkundeunterricht das Thema Homosexualität behandelt zu haben. Wir fordern deshalb eine Ausweitung der Behandlung von sexueller Orientierung und sexueller Identität im Sexualkundeunterricht.

Den Kindern der heutigen Lesben und Schwulen soll es einmal besser gehen. Wir setzen uns ein für eine inklusive Gesellschaft, in der es keine Norm gibt, an die sich anzupassen ist und in der Menschen unabhängig von (sozialem) Geschlecht, sexueller Orientierung, Ethnie und körperlichen Einschränkungen gleichberechtigt miteinander leben.

Weitere Informationen:

  1. European Union Agency for Fundamental Rights

Queeratenstammtisch in Karlsruhe am 23. Mai

Kommende Woche findet in Karlsruhe der Queeraten-Wanderstammtisch im Regierungsbezirk Karlsruhe statt. Besondere Themen werden der Karlsruher Christopher Street Day am 8. Juni und das bundespolitische Plenum zu Queerpolitik im August sein.

Der Queeraten-Stammtisch des Regierungsbezirks Karlsruhe ist ein öffentliches Treffen für Piraten, Sympathisanten und alle anderen Menschen, die sich für das Themenfeld queer interessieren.
Natürlich begrüßen wir alle die im kleineren Kreis politische Themen aus unserem Spektrum ansprechen möchten und alle die sich thematisch und mit Sachverstand einbringen möchten.
Wir freuen uns über jeden neugierigen und offenen Menschen der den Stammtisch besucht, also einfach vorbei schauen und teilnehmen. Queer-Politik zum Mitmachen und Anfassen.

Termin: Donnerstag, 23. Mai 2013 ab 19.30 Uhr
Ort: Restaurant Walhalla
Augartenstraße 27, 76137 Karlsruhe

Wir wissen dass es Gründe gibt, die Menschen vom Mitmachen abhalten und bemühen uns. Hindernisse und Hemmschwellen abzubauen. Leider gelingt es uns wie hier nicht immer, Räume die nicht an Gastronomie gebunden sind zu finden.

Mehr zu den Queeraten

Die Bundes AG Queeraten hat zum Ziel das Profil der Piratenpartei in Sachen des Themenkomplexes Menschen- und Bürgerrechte in der LGBTIQ (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Intersex und Questioning)-Community zu schärfen. Eine gebräuchliche Definition des Begriffs queer liefert die Wikipedia.

Erster Queerstammtisch im Bezirksverband Karlsruhe

Zum ersten Mal treffen sich Queeraten und solidarische Heten aus dem Bereich Nordbaden beim bisher ersten und einzigen Queerstammtisch der Piratenpartei Baden Württemberg.

Wir wollen uns in Zukunft regelmäßig zum Planen, Diskutieren oder auch einfach nur zum Austauschen und Quatschen treffen. Homo- und Bisexuelle, Transsexuelle, Intersexuelle und Polyamory sowie alle mit al­ter­na­ti­ven Lebensstilen werden heutzutage immer noch von der Gesellschaft aus­ge­grenzt.

Mit dem Queerstammtisch im Bezirk Karlsruhe möchten wir alle Menschen ermuntern an der Veränderung der Politik in diesem Themenkomplex teilzuhaben und für eine buntere und offenere Gesellschaft einzustehen.

Wann: Freitag, dem 29. Juni ab 19:30 Uhr
Wo: Gaststätte Walhalla (im kleinen Saal)
Augartenstraße 27
76137 Karlsruhe

Alle Menschen, die Interesse an der Piratenpartei und an Queer-Politik haben sind dazu herzlich eingeladen.